Wildnis an der Schondra - Zeltlager des Bund Naturschutz gab viel Freiraum für Naturerlebnisse
Neben Geländespielen und blieb viel Zeit für individuelle Beschäftigungen. So konnten die Kinder mit Speckstein und Ton arbeiten; Vom Baumklettern, Haferflockenmahlen, über Schmetterlinge beobachten, vom Hüttenbau bis zur Wasserschlacht war viel Natur zu entdecken und mit Naturmaterialien zu werkeln. Walderlebnispädagogin Ingrid Bold bot einen workshop an, bei dem u.a. Kräutersalz mit Baumnadeln hergestellt werden konnte.
Am Samstag vormittag zeigte die Hunderettungstaffel an vier Stationen mit 10 HundeführerInnen und ihren Hunden, wie die Hunde ausgebildet werden und wie sie vermisste Personen suchen, was auch Kinder schon an Erste Hilfe leisten können und vieles mehr. Ebenfalls mit viel Personal kam die Feuerwehr Zeitlofs und führte mit der Drohne vor, wie Vermisste gefunden werden können. Försterin Badde bot noch ein Walderlebnisspiel an.
Neu war dieses Jahr auch, dass die Kinder ähnlich wie beim Abzeichen Seepferdchen beim Schwimmen auch das Heupferdchen-Zertifikat erlangen konnten, wenn sie bestimmte Aufgaben bei der Artenbestimmung erfüllten. So sollen nach anfänglicher Information, wie man in der Natur mit Pflanzen und Tieren umgeht, selbständig Arten erkannt und auch bestimmt werden. Dieses Konzept wurde von der Fachdidaktik Biologie der Universität Bonn entwickelt und kann schon ab dem Kindergartenalter, aber auch für Erwachsene angewandt werden, um stärker für die Natur und ihr kennenlernen zu begeistern. Zwei Kinder erhielten das Zertifikat, ein Dutzend Kinder hat schon mit Jakob Steinel Schmetterlinge und ihre Lebensräume bestimmt und benötigt noch einen zweiten Termin. Weiter geht es mit dem Heupferdchen-Kurs in den Sommerferien. Spätestens beim Zeltlager 2027 kann die Urkunde erneut erworben werden.
'„Die meisten jugendlichen Betreuer und Betreuerinnen sind schon seit Kindesbeinen beim BN-Zeltlager dabei. Ich freue mich, dass so viele Kinder später als Jugendliche Verantwortung beim Zeltlager übernehmen. Die Geländespiele werden komplett von den Jugendlichen gut durchdacht vorbereitet, das ist ganz schön viel Arbeit,“ erläutert Elisabeth Assmann von der Geschäftsstelle der BN-Kreisgruppe. Dank gilt hier vorallem Anna Müller und Silas Krautwald für die Gesamtorganisation und dem Küchenteam unter Leitung von Maria Schubert. Auch bei den Kindern kamen die jugendlichen BetreuerInnen gut an. Eines steht für viele fest: wenn sie alt genug sind, wollen auch sie als BetreuerIn beim BN-Zeltlager weiter machen.
Bilder vom BN-Zeltlager 2026







