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Bitte um Mithilfe: Bis 10.09. mitmachen: Hände weg vom Naturschutz
Liebe Mitglieder des BN Kreisverband Bad Kissingen,im Jahre 2019 hat die EU-Kommission eine bemerkenswerte Initiative ergriffen, den sogenannten „Grünen Deal“ verkündet. Dabei geht es nicht um weniger als einen Umbau der gesamten europäischen Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.Diese Initiative beinhaltet bemerkenswerte Vorschläge die direkt den Natur- und Umweltschutz betreffen. Z.B. wird vorgeschlagen erheblich Landflächen sowie Meeresflächen wieder ganz der Natur zu überlassen, ökologischen Landbau massiv zu forcieren (25% bis 2030) oder den Einsatz von Pestiziden zu halbieren. Es ist sicher niemandem entgangen, dass es in vielen EU-Mitgliedsländern zu einem deutliche „Rechtsruck“ gekommen ist. Auch die letztjährige Wahl zum EU-Parlament hat zu einer deutlichen konservativeren Zusammensetzung des EU-Parlamentes geführt. Zusammen mit dem Krieg in der Ukraine und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Herausforderungen sowie der Zollpolitik der USA, führet diese zu einer wirtschaftsfreundlichen Ausrichtung der politischen Kräfte. Und leider wird auch im Jahre 2025 Umweltschutz immer noch als Gegensatz zu erfolgreichem Wirtschaften begriffen. Das führt nun dazu, dass mit dem Argument des Bürokratieabbaus die EU-Entscheidungsträger Umwelt- und Naturschutzgesetze massiv abschwächen wollen. Mit dem sogenannten „Umwelt-Omnibus“ soll diese Abschwächung umgesetzt werden. Es geht z.B. um das wegweisende Natur-Renaturierungsgesetz das vor genau einem Jahr beschlossene wurde. In diesem Gesetzt geht es um die Ausweitung von Naturschutzgebieten. Es ist damit konkret von großer Bedeutung für uns hier im Landkreis Bad Kissingen. Wenn dieses bereits beschlossene Gesetz wieder geöffnet und aufgeweicht würde wäre das ein enormer Verlust für unsere Arbeit. Die EU-Kommission befragt bis zum 10. September die europäischen BürgerInnen zu diesem Vorhaben. Es ist Zeit hier die rote Karte gegen weitere Verschlechterungen beim Schutz unserer Lebensgrundlagen zu zeigen. Wir bitten euch als Aktive im BN darum, möglichst zahlreich an dieser Befragung teilzunehmen. Bitte nehmt euch 10 Minuten, um der EU-Kommission eure Meinung zu sagen. Euer Vorsitzender Alexander Beck
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Earth Night am Freitag, den 11.9.26 - Wir sind dabei! Licht aus, Augen zu - Ohren auf
Mit dem Ausschalten des Künstlichtes (mindestens an diesem Abend) versuchen wir auf Lichtverschmutzung, den Verlust an Insektenvielfalt hinzuweisen. Wir vom BN vom AK Schutz der Nacht haben uns mit dem aktuellen Umweltbildungspojekt “Faszinierende Welt der Nachtfalter” den Schutz der Nacht und den Schutz von Artenvielfalt und des Wohlbefindens des Menschen als Ziel gesetzt. Jeder kann dabei mit relativ geringen Maßnahmen mithelfen.Hören statt sehen. An diesem Freitag abend finden sich Links zu Podcasts und Hörbücher rund um das Thema Lichterverschmutzung, auch für Kinder.
Einfach mal die Lichter auslassen, die Dunkelheit und den Sternenhimmel genießen und interessanten Geschichten lauschen. Anmeldung nicht nötig; Ort: online, zu Hause im Dunkeln auf dem Sofa, auf der Terrasse oder auch an einem schönen Ort im Freien. Wie zum Beispiel das Abschalten der Gartenbeleuchtung im Sommer und zu Weihnachten, wenn alle Menschen schlafen. Denn die Mehrzahl der Insekten und auch Igel, Fledermäuse sind nachts unterwegs und werden empfindlich in ihrem Verhalten gestört.
Spendenaufruf für die Fledermauswochenstube im Dachboden der Kirche in Feuerthal (7.9.26)
Aktuell geht es recht emsig zu im Kirchturm von Feuerthal. Denn im Sommer zieht hier die mit 1510 Tieren die größte Kolonie an Großem Mausohr im Landkreis ihre Jungen auf. Doch sobald die einzigen flugfähigen Säuger im Herbst die Sommerwochenstube verlassen haben, wird das Kirchendach saniert. Die Restaurierung des historischen Kirchenturms der St. Wendelin-Kirche in Feuerthal ist notwendig, denn zum Teil lösen sich schon die Schindeln und fallen herunter. Damit die Fledermäuse im Frühjahr wieder kommen, muss zügig gearbeitet werden. Die Baumaßnahme ist nicht billig. Schum versucht nun mit Förderanträgen u.a. beim Denkmalschutz, Landratsamt, der Stadt Hammelburg, der Naturschutzbehörde sowie Stiftungen der Banken die Bausumme zusammenzubekommen. Der Großteil wird von der Kirchenstiftung bezahlt, aber aktuell fehlen noch Förderzusagen und es droht trotzdem noch ein Fehlbetrag von ca. 20000€. Kirchenpflegerin Ramona Schum ist dankbar, dass der BN die dringende Baumaßnahme mit einem Spendenaufruf unterstützt. Wer diese Artenschutzmaßnahme vor Ort unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort „Fledermaushilfe“ eine Spende auf das Konto der Kreisgruppe Bad Kissingen überweisen: Sparkasse Bad Kissingen DE02793510100000006643. Die eingegangenen Gelder werden dann direkt für die Sicherungsmaßnahme für die Fledermäuse in Feuerthal verwendet.
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