Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

aus der Familie der Ritterfalter (Papilionidae)

Schmetterling des Jahres 2006

Über das Jahr hinweg fliegen zwei, in guten Jahren drei Generationen von Faltern. Charkteristisch ist das auch beim Segelfalter vorkommende, als "Hilltopping" bezeichnete Verhalten bei der Partnersuche: Die Männchen versammeln sich an optisch markanten Punkten (Bergkuppen, Burgtürme, einzeln stehende Bäume), die von den Weibchen nach dem Schlüpfen zur Begattung aufgesucht werden.

Die Eier werden an verschiedenen Doldenblütlern abgelegt, von denen sich die Raupen ernähren. In der Regel überwintern die Puppen der zweiten Generation.

http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2006.htm

Futterpflanzen

verschiedene Doldenblütler, wie z.B.: Giersch, Kleine Bibernelle, Echter Fenchel, Pastinake, Wilde Möhre, Haarstrang, Kümmel

Vorkommen

 

Der Schwalbenschwanz ist in der Rhön weit verbreitet und in allen Höhenlagen anzutreffen, allerdings in der Regel vereinzelt. Er bevorzugt sonniges, offenes Gelände, wie Wegränder, Halbtrockenrasen und auch Gärten.

Text: Wolfgang Seufert

Foto: Ingo Queck
Foto: Ingo Queck