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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Schon gemerkt: Leider haben wir aus Versehen den Newsletter Oktober 2025 statt Oktober 2026 verschickt. Nun der aktuelle! Herbstzeit ist Erntezeit, die Früchte des Sommers zu ernten, aber auch die Zeit langsam zur Ruhe zu kommen. Wir hoffen, gemeinsam für die Zukunft unseren Beitrag zum Abbremsen des Klimawandels und zur Klimaanpassung beitragen zu können. Wir zählen auch weiterhin auf Sie… Wir planen aktuell schon einen Teil der Veranstaltungen für 2027 und haben ein neues Umweltbildungsprojekt beantragt. Lassen Sie sich überraschen oder noch besser: teilen Sie uns mit, wo Sie sich beim BN in unseren Arbeitskreisen beteiligen möchten, was Sie gerne als Vortrag, Workshop, Exkursion haben möchten. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Beitrag unserer 2500 Mitglieder und vielen UnterstützerInnen. Gerne an bad-kissingen@bund-naturschutz.de senden.
Bitte teilen Sie auch unsere Beiträge in bn.badkissingen instagram, denn dann erreichen wir viel mehr Menschen und können so mehr für den Naturschutz erreichen.
Ihr Team von der BN Kreisgruppe Bad Kissingen
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Neuigkeiten aus der Kreisgruppe
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Frau Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer überreichte in einem feierlichen Rahmen an der Regierung von Unterfranken den Grünen Engel an Jörg Hagedorn und Hildegard Mährlein für ihr Engagement im Arten und Naturschutz. Diese spezielle Ehrung des bayerischen Umweltministeriums erfolgt für vorbildliche Leistungen in den Bereichen Umwelt und Verbraucherschutz. Zur Feierstunde und zum Gratulieren waren Landrat Mario Götz, zweiter Bürgermeister von Hammelburg Joachim Hockgeiger, Elisabeth Assmann für die Kreisgruppe des Bund Naturschutz Bad Kissingen und Hildegard Mährleins Ehemann Friedrich nach Würzburg gekommen. Hildegard Mährlein von Morlesau ist über 50 Jahre aktives Mitglied und unverzichtbare Stütze im Bund Naturschutz und erhielt die Auszeichnung für ihr unermüdliches Engagement im Artenschutz. Sei es bei der Besucherlenkung bei den Frühjahrsblühern am Naturschutzgebiet Sodenberg, bei der Betreuung von rund 80 Nistkästen, beim Aufbau und Kontrolle von Amphibienschutzzäunen, bei der Pflege verschiedenster wertvoller Biotope begleitet sie meist ihren Mann Friedrich, wenn er für den Bund Naturschutz oder als Naturschutzwächter unterwegs ist. Dabei geht es oft auch um Aufklärungsarbeit an Infoständen, oder auch im Alltag. Neben ihrem herausragenden Einsatz für Fauna und Flora, trägt sie mit allerlei Schmackhaften zum aktiven Vereinsleben nicht nur bei Arbeitseinsätzen bei. Mit Jörg Hagedorn von Gauaschach wurde ein besonders aktives Mitglied der Bayerischen Naturschutzwacht ausgezeichnet. Seit über 16 Jahren berät Hagedorn die Bevölkerung rund um den praktischen Natur- und Artenschutz. Mit hohem persönlichem Einsatz ist er als Mitglied des Netzwerkes Große Beutegreifer und als Biberberater eine große Unterstützung und kompetenter, lösungsorientierter Ansprechpartner vor Ort, auch bei Schadensfällen. Dr. Weizendörfer lobte seinen extrem zuverlässigen, intensiven ehrenamtlichen Einsatz für den Naturschutz als echten Glücksfall. Die Auszeichnung mit dem Grünen Engel spiegelt die Wertschätzung für Hagedorns Engagement wider. zur Laudatio
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Im Anschluss an die Waldführung im Regen fand ein Aktiventreffen mit Wildbratwürsten und leckeren Salaten und Aufstrichen in dem Seminarhaus Lichtung 3 in Rupboden statt. Herzlichen Dank an die SpenderInnen. Hier ging es vorallem um den Austausch der verschiedenen Arbeitsgruppen: vom Zeltlager, AK Klima, Artenschutz, Biotopflege, der Umweltbildung bis zum AK Botanik. Weiterhin wurde die Ehrung von Hildegard Mährlein für 50 Jahre Mitgliedschaft nachgereicht. Fast von Gründung der Kreisgruppe an war Hildegard zusammen mit Ihrem Mann Friedrich nicht nur Mitglied, sondern mit hohem Engagement bei Arbeitseinsätzen oder Festen mit dabei. Schon mal vormerken: Das nächste Aktiventreffen (für Aktive und solche, die es werden wollen) ist schon die Adventsfeier am 29.11. ab 15.00 in Feurthal bei Armin Kuchenbrod.
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Aktuelle Veranstaltungen
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Es geht weiter mit den ehrenamtlichen Reparateuren:
10.10. Repaircafe in Nüdlingen: 10.00-14.00 im Feuerwehrhaus (Ort anders als im gedruckten Jahresprogramm) 7.11. Repaircafe in Hammelburg: 10.00-14.00 in der Markthalle
Reparieren statt Wegwerfen, das liegt an uns, aber es braucht auch rechtliche Grundlagen. Diese wurden jetzt geschaffen. Bereits Anfang Juli 2024 ist die Right-to-repair Richtlinie (RL (EU) 2014/1799) in Kraft getreten, die bis Ende Juli 2026 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Mit dieser Richtlinie sowie der Ökodesign Richtlinie und der Ökodesign Verordnung sollen neue Standards für nachhaltige Produkte sowie deren Nutzung geschaffen und Ressourcen geschont werden.
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Naturfotograf Oskar Jungklaus entführt mit vielen Fotos in die faszinierende Welt der heimischen Schmetterlinge ein. Eintritt frei Seit vielen Jahren setzen sich ArtenkennerInnen des Landkreises für den Schutz von Lebensräumen wie z.B. den Schutz der Nacht ein. Denn ein Großteil der Insekten sind nachts aktiv und werden durch die zunehmende Beleuchtung von Gebäuden und Gärten gestört. Denn nur was wir kennen, können wir auch wertschätzen und schützen. Plakat zum Download
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Auch wenn die Ernte an Äpfeln unterschiedlich und auf unseren BN-Streuobstwiesen sehr gering ausfiel, haben wir genügend verschiedene Obstsorten für den VHS-Kochkurs zusammen mit Diätassistentin Sonja Wetterich. Wir vom BN berichten während des Kurses Interessantes über den Lebensraum Streuobstwiese. Wir kochen gemeinsam folgendes Menü: Quitten-Karottensuppe mit Ingwer, Süßkartoffel-Apfel-Gratin, Waldorfsalat, leichte Birnen-Kekse mit Walnüssen, Zwetschgen-Hafer-Crumble mit selbstgemachter Vanillesauce. Beim Genießen der Kostproben findet ein Austausch über Themen rund um die Streuobstwiese statt.
In Kooperation mit der VHS, Anmeldung über VHS Kurs-Nr.: 34020HA
Kochkurs am 17.10., 9.30-13.00 an der Mittelschule Hammelburg, Kosten: 22,5€ plus Materialkosten & freiwillige Spende für BN
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Waschbären breiten sich immer mehr aus und sind für die einheimische Tierwelt eine große Gefahr. Die niedlichen Tiere plündern nicht nur Mülleimer, randalieren in Dachböden, sondern fressen Amphibien, Vogeleier und gefährden damit viele einheimische Arten. Hierzu haben wir einen kompetenten Referenten eingeladen: Dr. Norbert Peter (Biologe, Förster, Jäger). Zielgruppe der Veranstaltung: alle Interessierten, JägerInnen, ArtenschutzerInnen, betroffene Behörden Plakat zum Download Anmeldung erwünscht
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NEU im Programm: Wasserbüffel und Weiderind – 13 Jahre Erfahrung, ein Bericht vom Praktiker für Praktiker_online
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Ein Bericht über ein Beweidungsprojekt mit Wasserbüffeln bei Mühldorf am Inn, vom Praktiker für Praktiker und alle Interessierten. Was lässt sich auf mögliche Beweidungskonzepte bei uns im Landkreis übertragen? Referent: Matthias Reißaus aus Oberneukirchen Foto: 2022 Wasserbüffel im Hafenlohrtal, E. Assmann
online Vortrag am 8.11.26 um 19.30, Anmeldung erforderlich
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Vortrag über die Geschichte der Dunkelheit und des Lichts, deren Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Was kann man selbst gegen Lichtverschmutzung zu tun. Eintritt frei – Spenden erwünscht Referentin: Kerstin Scheller Anmeldung erwünscht. Wer seinen Ort insektenfreundlicher und die Nacht schützen möchte, kann sich gerne bei Kerstin Scheller für den AK Schutz der Nacht melden unter bad-kissingen@bund-naturschutz.de
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Spendenaufruf für Fledermäuse im Kirchturm Feuerthal
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Danke an diejenigen, die schon gespendet haben! Es sind bereits 740€ zusammengekommen. Es wäre schön, wenn da noch mehr zusammenkäme.. Evt. könnten ja auch Weihnachtsspenden von Privat, Firmen, Vereinen in dieses Projekt zum Schutz der Fledermauswochenstube des Großen Mausohrs fließen. Wer diese Artenschutzmaßnahme vor Ort unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort „Fledermaushilfe" eine Spende auf das Konto der Kreisgruppe Bad Kissingen überweisen: Sparkasse Bad Kissingen DE02793510100000006643
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HelferInnen und KuchenspenderInnen gesucht
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- für Waschbärentagung am 25.10. (Kuchenspende, evt. Kaffeekochen)
- Für das Repaircafe in Hammelburg am 7.11. (Anmeldung, Kuchenspende, Kaffeekochen)
- Für Adventsfeier am 29.11. (Kuchenspende)
- Info-, Bastelstand am 6.12. beim Nikolausfest im Wildpark Klaushof (Basteln, Informieren)
Wir freuen uns über jede noch so kleine Unterstützung! Danke im voraus.
bitte bei Elisabeth Assmann unter bad-kissingen@bund-naturschutz.de melden
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Mehrere EU-Mitgliedstaaten – darunter auch Deutschland – drängen die Europäische Union derzeit dazu, bestehende Natur- und Umweltschutzgesetze abzuschwächen. Begründet wird das mit Begriffen wie „Entbürokratisierung“ und „Vereinfachung“. Doch tatsächlich geht es dabei oft nicht um schlankere Verfahren, sondern um weniger Regeln – auf Kosten von Umwelt, Gesundheit und Gemeinwohl. Statt Bürokratie werden Schutzrechte abgebaut. Der BUND Naturschutz ist nicht gegen Modernisierung oder effizientere Abläufe. Im Gegenteil: Auch Umweltverbände fordern seit Jahren, Genehmigungsverfahren schneller und transparenter zu machen. Der entscheidende Punkt ist jedoch: Beschleunigen sollte man Verfahren – nicht den Abbau von Schutzrechten. Es geht um einen klaren Unterschied: - Unser Ziel: Schutz von Natur, Klima und Gesundheit als Güter für alle.
- Das Ziel der “Vereinfacher”: Weniger Regeln für einzelne wirtschaftliche Interessen.
Mehr Infos und Petition bitte hier unterschreiben
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Natur im Herbst - wie kann ich Igel & Co unterstützen?
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„Füttern ersetzt keinen naturnahen Lebensraum. Wer im Garten Platz für Wildnis lässt, tut den Igeln einen größeren Gefallen.“
Was Gartenbesitzer jetzt tun können - Laub- und Reisighaufen anlegen und bis zum Frühjahr möglichst nicht mehr umsetzen.
- Hecken, Gebüsch, Totholz und wilde Ecken erhalten.
- Zäune durchlässig gestalten oder kleine Durchgänge schaffen.
- Auf Laubsauger, Laubbläser und Pflanzenschutzmittel verzichten.
- Mähroboter nicht in der Dämmerung oder nachts einsetzen.
- Vor dem Mähen, Freischneiden oder Umschichten vorsichtig kontrollieren, ob sich dort ein Igel befindet.
- Fertige Igelhäuser aufstellen.
- https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igel
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Laubbläser und Laubsauger verursachen Lärm, wirbeln Staub und Mikroorganismen auf und können Kleintieren schaden. Wir empfehlen: Laub möglichst liegen lassen und ansonsten zu Besen, Rechen oder Harke greifen. „Laub ist kein Abfall, sondern ein wichtiger Teil des natürlichen Kreislaufs“, betont Oskar Jungklaus vom BN Bad Kissingen. „Unter Bäumen und Sträuchern oder auf Beeten sollte es deshalb möglichst liegen bleiben. Die Laubschicht bietet vielen Tieren Nahrung und Schutz, bewahrt den Boden vor Austrocknung und Temperaturschwankungen und führt ihm bei der Zersetzung wieder Nährstoffe zu. Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke sind zudem wertvolle Winterquartiere für Kleintiere oder Igel.“ Wo Laub aus Sicherheitsgründen entfernt werden muss, etwa auf Wegen, Treppen oder Terrassen, empfiehlt der BN, Besen, Rechen oder Harke zu benutzen. mehr Infos
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Weitere Veranstaltungstermine finden Sie auf unserer Homepage
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Bitte helfen Sie mit!
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Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) ist der älteste und größte Umweltschutzverband Bayerns. Wir retten Tiere, Pflanzen und Landschaften überall im Freistaat. Von Konzernen oder Parteien nehmen wir kein Geld an. Erst die Unterstützung unserer Mitglieder ermöglicht es uns, Bayerns Schönheit zu bewahren.
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Copyright BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Herausgeber Kreisgruppe Bad Kissingen BUND Naturschutz in Bayern e.V., vertreten durch Franz Zang (1. Vorsitzender) Ludwigstr. 20, 97769 Bad Brückenau Redaktion: Elisabeth Assmann
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